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Salzburg Chirurgie
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Tel.: +43 5 7255 51090

Maximalversorgung

 

 

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„Hochspezialisierte ÄrzteInnen-Teams versorgen nach Schwerpunkten alle Schweregrade einer chirurgischen Erkrankung“

 

Um den Anforderungen an eine Universitätsklinik gerecht zu werden arbeiten die ÄrztInnen unserer Abteilung in spezialisierten Teams, die zu Schwerpunkten zusammengefasst sind. Diese Schwerpunkte umfassen die chirurgische Onkologie, die Thoraxchirurgie, die endokrine Chirurgie, die Diagnostik und chirurgische Therapie funktioneller Erkrankungen, sowie die chirurgische Endoskopie und Sonographie. Daneben gibt es zusätzlich noch Schwerpunkte, die sich mit der chirurgischen Infektiologie und dem Wundmanagement, der chirurgischen Intensivmedizin und Simulation und dem chirurgischen Daten- und Qualitätsmanagement beschäftigen.

 

  Chirurgische Onkologie

„Heilung ermöglicht erst die vollständige Entfernung des Tumors“

Heute wird bereits jeder vierte Patient wegen einer bösartigen Tumorerkrankung behandelt und die Tumorerkrankung entwickelt sich zunehmend zu einer chronischen Erkrankung, bei der im Verlauf mehrfach und komplexer operiert wird. Diesem Umstand wird Rechnung getragen, indem die Tumorbehandlung zum erklärten Schwerpunkt des Landeskrankenhauses und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität deklariert wurde. Diese Startegie ist im Salzburger Gesundheitsstrukturgesetz fest verankert. Dementsprechend ist die Chirurgische Onkologie einer der vorrangigen Aufgabenbereiche der Universitätsklinik für Chirurgie. Im Rahmen interdisziplinärer Behandlungsstrategien ergänzt sie nicht nur die zwei weiteren Pfleiler der Behandlung von Tumorerkrankungen, nämlich die Internistische Onkologie (Chemotherapie) und die Radioonkologie (Bestrahlungstherapie), sondern spielt auch als alleinige Massnahme eine führende Rolle. Die Operation ist nach wie vor das zentrale Verfahren bei der Behandlung einer Vielzahl bösartiger Tumore. Heilung ermöglicht erst die vollständige Entfernung eines Tumors. Dabei gehören limitierte, aber onkologisch radikale Operationen, wie die endoskopische Entfernung von kleinsten Tumoren des Gastrointestinaltraktes, die aber eine aufwendige Abklärung und hoch spezialisierte Expertise verlangen genau so zum Repertoir wie komplexeste, manchmal sogar geplant mehrzeitige und mehrfache operative Behandlungsstrategien. Enge Zusammenarbeit mit den bereits erwähnten Disziplinen und darüberhinaus mit der Anästhesie und Intensivmedizin, Pathologie, Gastroenterologie, Psychoonkologie, Physikalischen Medizin und Wiederhelstellungschirurgie prägen diese Form der chirurgische Behandlung, die sich zudem in institutionalisiert Form als Tumorboardbesprechungen im klinischen Alltag etabliert hat.

 

Operative Behandlung funktioneller Erkrankungen

„Innovative Techniken zur Erfassung der Funktion von Organen erschliesst neue Behandlungskonzepte“

Der Funktionsverlust von Organen und ganzen Organsystemen stellt neben den bösartigen Tumoren ein weiteres breites Betätigungsfeld der Universitärsklinik für Chirurgie dar. Zu den sogenannten „Zivilisationserkrankungen“, also Erkrankungen die man auch als Volksseuchen betiteln könnte und die möglicherweise auf Grund unseres modernen Lebensstils vermehrt beobachtet werden zählen, die Refluxerkrankung, die Dickdarmdivertikulitis und das Gallensteinleiden. Dieses Trias an Erkrankungen sowie die zahlreichen Bauchwandbrüche, die ebenso in diese Gruppe fallen, werden von den dazugehörenden Schwerpunktsgruppen der Universitärsklinik für Chirurgie mit besonderen Massnahmen betreut, die uns eine Sonderstellung gewähren. So sind wir zum Beispiel in der Lage auf ein hochmoderes System der äußerst genauen Abklärung der Refluxerkrankung zurückzugreifen, das uns erlaubt die Indikation zur Operation noch genauer stellen zu können. Unsere Expertise und Infrastruktur ermöglicht uns dem Patienten ein für ihn individuelles und massgeschneidertes Behandlungskonzept anzubieten. Unnötige Mehrbelastung für Patienten kann damit vermieden werden.

 

Chirurgisches Qualitätsmanagement

„Sämtliche chirurgischen Leistungen unterliegen einem strengen Qualitäts-sicherungskonzept“

Qualität in der Medizin und im Speziellen in der Chirurgie ist immer wieder Thema in der Öffentlichkeit als auch innerhalb der Fachgesellschaften. Wir gehen an der Universitärsklinik für Chirurgie den Weg der Transparenz, strukturierten und kontrollierten Datenerhebung und Analyse. Diesbezüglich beschäftigen sich zwei Schwerpunktsgruppen, die Chirurgische Infektiologie und das Chirurgische Datenmanagement, intesiv mit diesem Themenbereich. Der klinische Alltag an der Universitärsklinik für Chirurgie ist in mehreren Qualitätssicherungsroutinen eingebettet, die eine sofortige Erkennung und damit Reaktion auf eventuelle Defizite ermöglicht. Veröffentlichungen der Ergebnisqualität in Form von Berichten und wissenschaftlichen Arbeiten gehören genau so zum Umfang einer akademischen Chirurgie, wie die Verkettung mit den übergeordenten Bereichen des Qualitätsmanagements der SALK. Neben den internen Qualitätssicherungsroutinen sind wissenschaftliches Arbeiten, sowie Aus- und Weiterbildung integrale Bestandteile des Chirurgischen Qualitätsmanagements. Daher legen wir besonderes Augenmerk auf diese beiden Bereiche, indem klinische Forschung im Rahmen von klinischen Studien als auch Grundlagenfroschung forziert betrieben werden und wir mit der Errichtung und Betreibung des Simulatiosnzentrums und der sogenannten „Skills Strasse“ zukunftsorientierte Akzente gesetzt haben.